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Kampfmittelsondierung im Bahnbau

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LDA 91 für die Rheinkorridor-Sanierung

Zwischen Troisdorf und Wiesbaden wird 2026 ein Abschnitt der Bahnstrecke am rechten Rhein umfassend modernisiert. Vor dem Bau der Schutzbauwerke wird der Untergrund in den vorgesehenen Arbeitsbereichen auf mögliche Kriegsrelikte untersucht.

Christian Fehn führt die dafür erforderlichen Sondierungsbohrungen als Subunternehmer aus. Zum Einsatz kommt die LDA 91 in Kombination mit dem Schreitbagger KAISER S12. Das geringe Gewicht, die modulare Bauweise und der grosse Bewegungsbereich unterstützen die Arbeiten in anspruchsvollen und schwer zugänglichen Streckenabschnitten.

Wie die Sondierungsbohrungen ausgeführt werden

Bohrungen in einem definierten Prüfraster

Der Untergrund wird mit speziellen Erdbohrern mit Ø 120 mm rein drehend nach Blindgängern untersucht. Die Bohrungen reichen je nach Position 5.5 bis 7.0 Meter tief. Das vorgegebene Raster schafft die Grundlage für eine systematische Überprüfung der vorgesehenen Bauflächen.

Gezielte Abklärung bei auffälligen Stellen

Ist in bestimmten Tiefen kein Bohrfortschritt möglich, wird die jeweilige Stelle mittels Sonde genauer untersucht und gegebenenfalls eine Kampfmittelbergung veranlasst.

Warum LDA 91?

Niedriges Gewicht für kleinere Trägergeräte

Je nach Ausführung wiegt die LDA 91 zwischen 770 und 1'150 kg und ist für Trägergeräte ab 9 t ausgelegt. Das erleichtert den Einsatz dort, wo Platz, Zufahrt und Tragfähigkeit den Geräteeinsatz begrenzen.

Beweglichkeit für wechselnde Bohrpositionen

Die Lafette lässt sich um 360° schwenken. Ein modular rüstbares Neigemodul ermöglicht bis zu 90° Neigung, während 1'000 mm Lafettenverschiebung die genaue Positionierung am Bohrpunkt unterstützen. Der optimierte Schreitfuss ist auf den Betrieb am Schreitbagger abgestimmt.

Bohrantrieb und Steuerung

Der EURODRILL RH2X stellt ein Drehmoment von 2'120 Nm sicher und kombiniert es mit einem hochfrequenten Schlagwerk bis 4'000 Schläge pro Minute. Die Funkfernsteuerung ermöglicht die Bedienung der Anbaulafette aus der Ferne und Übersicht der Bewegungen des Trägergeräts.

Häufige Fragen zur LDA 91

Warum eignet sich die LDA 91 für schwer zugängliche Bereiche?

Ihr niedriges Einsatzgewicht, die modulare Bauweise, der Schwenk- und Neigebereich sowie die Lafettenverschiebung unterstützen eine flexible und präzise Positionierung am Bohrpunkt.