Herausforderung: Lockere Böden und schwer zugängliches Gelände
Im Zuge der aktuellen Investitionsoffensive der Deutschen Bahn wird ein rund 8 km langer Streckenabschnitt zwischen Passau und Nürnberg instandgesetzt. Im Bereich des Laberviadukts bei Deining sind im Talübergang umfassende Hangsicherungsarbeiten erforderlich.
Die Arbeiten erfolgen in steilem und teilweise schwer zugänglichem Gelände. Gleichzeitig stellt der örtlich sehr lockere Baugrund erhöhte Anforderungen an die Bohrtechnik und die Ausführung. Der Zugang zu den einzelnen Bohrpunkten ist eingeschränkt, der Geräteeinsatz entsprechend anspruchsvoll.
Hangsicherung im Bahnbau: 21’000 Bohrmeter unter anspruchsvollen Bedingungen
Seit Beginn der Bohrarbeiten Ende Februar wurden rund 21’000 Bohrmeter ISCHEBECK 52 erstellt. Damit sind etwa zwei Drittel des Gesamtumfangs erreicht. Einen wesentlichen Anteil daran hat das Subunternehmen Andreas Locker, das rund 9’000 Bohrmeter umgesetzt hat.
Aufgrund der Geländesituation kommen Schreitbagger zum Einsatz. Sie ermöglichen die notwendige Reichweite und sorgen für die erforderliche Standfestigkeit in den Hanglagen.
Anbaulafette LDA 92P im Einsatz: Bohrtechnik für Hanglagen und Spezialtiefbau
Für die Bohrarbeiten setzt Andreas Locker auf die Anbaulafette LDA 92P. Sie kommt dort zum Einsatz, wo Beweglichkeit und Anpassungsfähigkeit im Gelände entscheidend sind.